Komplexe Traumafolgestörungen I – Therapieansätze bei Typ-D-Bindungsstörung und Komplexer Posttraumatischer Belastungsstörung KPTBS (entsprechend Modul 7.1 der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie DeGPT)
Komplexe Traumafolgestörungen verstehen, Expositionstechniken anpassen, Bindungsdynamiken erfassen – praxisorientierte Strategien für anspruchsvolle Traumatherapie.
Übersicht
Inhalt
Komplexe PTBS und desorganisierte Bindungsmuster erfordern besondere therapeutische Strategien. Der Kurs vermittelt ein differenziertes Verständnis chronifizierter Akut- und Bindungstraumata und stellt evidenzbasierte Behandlungsansätze vor. Teilnehmende lernen modifizierte Expositionsmethoden, z. B. schonende Traumaexposition mit adaptierter Screen-Technik, Atemdesensibilisierung und imaginative Arbeit kennen. Anhand von Demonstrationen werden Interventionen zur Affektregulation, Beziehungsgestaltung und Stabilisierung gezeigt.
Methoden
Vortrag, Demonstrationen, Kleingruppenarbeit, Übungen, Diskussion.
Ziele
• Komplextraumata diagnostisch sicher einordnen
• Expositionsverfahren angepasst einsetzen
• Beziehungsdynamiken bei KPTBS gezielt bearbeiten










