Komplexe Traumafolgestörungen II – Therapieansätze bei Selbstablehnung und komorbider dissoziativer Störung (entsprechend Modul 7.2 der DeGPT)

Inhalt
Selbstablehnung und dissoziative Symptome sind häufige Begleitphänomene komplexer Traumatisierung. Der Kurs vertieft das Verständnis der Täter-Introjekt-Thematik, der inneren Spaltung und der Arbeit mit dissoziativen Anteilen. Vorgestellt werden imaginative und ego-state-orientierte Interventionen, sokratische Techniken und Ansätze systemischer Kapitulation. Demonstrationen zeigen den therapeutischen Umgang mit Selbsthass und Dissoziation. Ziel ist, die innere Kohärenz der Patientinnen und Patienten zu fördern und destruktive Anteile in ein integratives Selbstkonzept einzubetten.
Methoden
Vortrag, Demonstrationen, Kleingruppenarbeit, Expositionsübungen.
Ziele
• Selbstablehnung und Täterintrojekte verstehen
• Dissoziative Prozesse stabilisierend bearbeiten
• Therapeutische Integration und Selbstakzeptanz fördern
Dozent

Ulrich Sachsse ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Psychoanalytiker und Psychotraumatherapeut. Er war Medizinaldirektor des Asklepios Fachklinikums Göttingen und Honorarprofessor an der Universität Kassel. Als EMDR-Supervisor und DeGPT-Dozent prägte er die deutschsprachige Traumatherapie entscheidend mit. Er ist Gründungsherausgeber der Fachzeitschrift Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie und Autor zahlreicher Publikationen. Für seine Verdienste wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.









